Behandlung von Depressionen mit Naturheilmitteln
Leichte bis mittelschwere Depressionen lassen sich auch mit Naturheilmitteln
behandeln. Besonders zu nennen ist dabei das Johanniskraut.
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, daß bis zu 900 mg
pro Tag gegen Depressionen helfen können. Man kann dazu Tee
aus Johanniskraut herstellen und trinken, allerdings ist dabei die
Menge der wirksamen Substanz nur schwer zu bestimmen. Besser ist
es, fertige Kapseln aus der Drogerie oder der Apotheke zu verwenden.
Bevor Sie jedoch Johanniskraut einsetzen, sollten Sie auf jeden
Fall einen Arzt aufsuchen, da Nebenwirkungen, wie zum Beispiel eine
Lichtempfindlichkeit, oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
auftreten können.
Johanniskraut hilft auch gegen Unruhe und Angst
Hoch dosierte Extrakte aus Johanniskraut wirken bei leichten und
mittleren Depressionen stimmungsaufhellend, außerdem können
sie Unruhe, Angst und Schlafstörungen mildern. Auf gelegentliche
Wechsel- und Nebenwirkungen muss geachtet werden.
Neueren Studien zufolge lindert das traditionsreiche und doch moderne
Phytotherapeutikum auch psychosomatische Beschwerden wie Unruhezustände,
Angst, Herzklopfen, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen
und Nervosität.
Wichtige Wirkstoffe der Pflanze mit den leuchtenden, goldgelben
Blüten sind Hypericin und Hyperforin, die im Zusammenspiel
mit anderen Inhaltsstoffen einen positiven Einfluss auf im Gehirn
tätige, die Stimmung beeinflussende Botenstoffe wie Serotonin,
Noradrenalin oder Dopamin ausüben. Experten betonen, dass Johanniskraut-Extrakte
ähnlich wirksam wie synthetische Antidepressiva sind.
Gelegentlich haben Extrakte aus Johanniskraut zu Hautreaktionen
wegen einer gesteigerten Lichtempfindlichkeit geführt. Gerade
hellhäutige Menschen sollten daher intensive UV-Strahlung (auch
in Solarien) während der Zeit der Einnahme meiden. Zudem weisen
Experten darauf hin, dass es in Einzelfällen zu Wechselwirkungen
mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln oder Digitalis-Präparaten
zur Therapie der Herzschwäche kommen könne. Auch eine
Abschwächung der Wirksamkeit der Pille mit Auftreten von Zwischenblutungen
ist vereinzelt möglich.
Generell sei Johanniskraut jedoch besser verträglich als synthetische
Antidepressiva. Anders als bei diesen sei eine einschleichende Dosierung
nicht notwendig. Nach neuesten Erkenntnissen sei eine Tagesdosierung
von mindestens 900 Milligramm standardisiertem Gesamtextrakt in
Form von Kapseln, Dragees, Tabletten oder Tropfen aus der Apotheke
über mehrere Monate sinnvoll, wobei mit dein Eintritt der Wirkung
erst nach acht bis vierzehn Tagen zu rechnen ist.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Es gibt aber auch noch andere Mittel, die helfen können:
Ätherische Öle
Basilikum
Bergamotte
Geranium
Lavendel
Melisse
Muskatnuss
Rose
Schafgarbe
Ylang-Ylang
Zirbelkiefer
Heilkräuter
Bergamotte
Johanniskraut
Mutterkraut
Salbei
Wilder
Yams
Heilsteine
Chalzedon
Citrin
Granat
Lapislazuli
Opal
Rauchquarz
Schüßler-Salze
Kalium Phosphoricum
Kalium Sulfuricum
Magnesium Phosphoricum
Silicea
Mehr Informationen zu Heilkräutern,
Heilsteinen,
Schüßler-Salzen
und ätherischen
Ölen finden Sie auf den jeweiligen Seiten.
|